Karijini – Hancock Gorge


Der Dritte Tag stand im Zeichen unserer Wanderung in und durch die Hancock Gorge. Diese Wanderung bewegte sich immerhin schon in den Schwierigkeits-Stufen 4 und 5. Insbesondere der Abstieg in die Schlucht hatte es in sich und da wir leider etwas spät starteten, stand die Sonne bereits brennend über unseren Köpfen, als wir die Gorge erreichten. So nahmen wir die Wegabschnitte, welche nur durchs Wasser zu bewältigen waren, als erfrischende Abwechslung. Da das Licht über die Mittagsstunden auch in einer Schlucht keine guten Fotos versprach nutzten wir die Zeit für eine ausgedehnte Pause. Dabei wurden wir Zeuge davon, wie sich eine Touristin anscheinend einen Fuss brach und von der ansässigen Ambulanz heraus geholt werden musste. So lange wollte ich dann doch nicht warten und so nahm ich den letzten Abschnitt der Wanderung alleine in Angriff, um mir ein paar spektakuläre Bilder zu sichern.

Die deutsche Touristin wartete auch nach unserer Rückkehr aus der Schlucht weiterhin auf ihre Bergung. Inzwischen setzte sich das Bergungs-Team aus zwei Rangern, zwei Polizisten, drei Sanitätern und einer Seilschaft aus mindestens fünf Kletterern zusammen …