Geraldton – Mit dem Leuchtturm im Rücken im Blindflug durch den Sandsturm


Da Geraldton in sämtlichen Reiseführern im besten Fall eine Randnotiz ist, hatten wir in dieser Industrie- und Hafenstadt ursprünglich auch keinen Aufenthalt eingeplant. Im Tauch-Guide «The Dive-Spots of Western Australia» entdeckte ich aber zwei Tauchplätze, welche über den Strand leicht zu erreichen sein sollten. Und so wurde aus Vorbeirausch- urplötzlich Next-Stop-Geraldton.


Genau gesagt legten wir unseren ersten Stop bei oben beschriebener Tankstelle und den zweiten am «Point Moore, Lighthouse Reef» ein. Dieses Riff erhielt in besagtem Tauchplatz-Führer glatte vier von fünf Sternen und war es deshalb wert, ausgekundschaftet zu werden. Immerhin stehen noch immer Christines Freiwasser-Tauchänge 3 & 4 aus …
Kaum hatten wir uns im Indischen Ozean etwas Abkühlung verschafft, baute ich mein Gerödel zusammen und wenige Minuten später war ich auch schon abgetaucht. Leider war nach wenigen Minuten bereits klar, dass es auch hier nichts mit Christines OWD-Abschluss wird, da auch hier Wind und Wellen für dermassen Rauschen sorgten, dass ich meinen Computer kaum vor der Maske erkennen konnte. Nach rund einer Stunde war dann auch für mich Schluss.
Highlight dieses Ausfluges waren der plakativ hin gebaute Leuchtturm und ein offensichtlich bebrüteter Adlerhorst. Einer der beiden Weisskopfadler machte wohl gerade Siesta und bot uns somit Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse.

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